Historie


Schönwald schreibt Profi-Porzellangeschichte
1879 Johann Nicol Müller baut sein Sägewerk in Schönwald in eine Porzellanfabrik
um – Geburtsstunde der Porzellanfabrik Schönwald mit zwei Brennöfen.
1885 bis 1896 werden weitere sieben Brennöfen dazu gebaut. Die Belegschaft
wächst auf 340 Mitarbeiter.
1888 Entwicklung der Form „Neukonisch“. Einzelne Artikel sind bis heute im Sortiment.
1891 Die Firma Johann Nicol Müller wird als offene Handelsgesellschaft und
1894 als Kommanditgesellschaft in das Handelsregister eingetragen.
1896 Tod des Firmengründers und Weiterführung des Unternehmens durch die
Söhne Friedrich und Michael Müller.
1898 Die Firma wird in „Aktiengesellschaft Porzellanfabrik Schönwald“ umge-
wandelt. Michael Müller scheidet 1898, Friedrich Müller 1904 aus.
1927 Die Porzellanfabrik Schönwald AG kommt in den Besitz der „Porzellanfabrik
Kahla/Thüringen“ und wird nunmehr in der Bezeichnung „Porzellanfabrik
Schönwald, Zweigniederlassung der Porzellanfabrik Kahla“ fortgeführt.
1936 Dr. Hermann Gretsch entwirft die Hotelgeschirrform 98; hiermit befindet sich erstmalig in der Geschichte des Porzellans eine in allen Teilen durchgearbeitete Hotelgeschirr-Serie auf dem Markt. Bis heute ein wichtiger Bestandteil des Produktportfolios.
1940 Auf der VII. Triennale Mailand wird die FORM 98 mit der goldenen Medaille international ausgezeichnet.
1949 Nach der Teilung Deutschlands wird der Sitz der Porzellanfabrik Kahla nach Schönwald verlegt.
1957 Das Porzellan Schönwald 511, entworfen von Heinrich Löffelhardt, erhält die Goldmedaille auf der XI. Triennale Mailand.
1959 Grundlegende Veränderungen der Betriebsanlagen; der Brennbetrieb in den Rundöfen wird stillgelegt, die Weißgeschirrfertigung wird in einem Betrieb zusammengefasst. Für den Brennbetrieb stehen nun drei moderne Tunnelöfen zur Verfügung.
1961 Die Geschirrserie 498 erhält den „Premio Internazionale Vicenza“.
1970 Inbetriebnahme der weltweit ersten Tassentaktstraße mit integrierter Schnellbrandanlage für Hotelporzellan.
1972 Fusion mit der Hutschenreuther AG.
1973 Das von Hans Th. Baumann entwickelte Rastergeschirr Schönwald 2298 wird mit dem „Bundespreis Gute Form 73“ ausgezeichnet.
1976 Schönwald-Porzellan erstmalig an Bord der Lufthansa.
Das neu errichtete Werk, das die bisher getrennten Produktionsstätten endgültig zusammenfasst, wird in Betrieb genommen - als eine der modernsten und flexibelsten Porzellanfabriken der Welt.
1986 Inbetriebnahme des „Demo-Projektes“, einer zum damaligen Zeitpunkt bahnbrechend neuen Fertigungstechnologie im Bereich der Tellerfertigung, in der die Produktion im Monobrandverfahren mit einem logistisch automatisierten Fertigungsablauf verknüpft wurde.
1987 Mit der Form Donna führt Schönwald ein Hotelporzellan ein, das erstmalig von einer Frau gestaltet wurde – Ulrike Umlauf-Orrom. Es entwickelte sich zu einer der weltweit erfolgreichsten Porzellanformen.
Schönwald nimmt Gastronomie-Glas ins Sortiment.
1992 Weitere Vergrößerung der Produktionsflächen im Bereich der Weißgeschirrfertigung und der Dekoration.
1998 Umfirmierung der Hutschenreuther AG in BHS tabletop AG, nach dem Verkauf der Sparte „Haushalt“.
2000 Mit der Einführung der Form PREMIERE von Adam D. Tihany stellt Schönwald zum ersten Mal ein Konzept für den Hotelporzellanbereich vor, in dem Porzellan, Glas und Edelmetall formal aufeinander abgestimmt sind – ausgezeichnet mit dem iF design Award und dem reddot Award.
Eröffnung eines zweiten Showrooms in Raunheim bei Frankfurt.
2001 Durch eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe in die Produktionsstätten der BHS, bei gleichzeitiger Segmentierung, werden die Produkte von Schönwald heute in einer der weltweit modernsten Produktionsanlagen für Hartporzellan produziert.
2002 Inbetriebnahme des neuen hochmodernen und hochautomatisierten
Dekorations- und Logistikzentrums.
Die Buffet-Kollektion Event, entworfen von Carsten Gollnick, erhält den reddot Award für herausragende Designqualität.
2003 Mit der Form Generation stellt Schönwald eine Weltneuheit vor: erstmals
gibt es cremefarbenes Hartporzellan (Duracream®).
Eröffnung eines weiteren Showrooms in Chemnitz.
2004 125 Jahre Zukunft: Schönwald – begeht sein 125-jähriges Jubiläum
2006 Die Kollektion Signature erhält den IF product design award.
2007 Neugestaltung des Musterzimmers in Schönwald.
2008 Die Kollektion WellCome gewinnt den red dot product design award.
2009 Schönwald erhält einen neuen Schnellbrandofen mit modernster energieeffizienter Brenntechnik
Schönwald startet eine Kooperation mit der renommierten Glasmanufaktur Axum Bohemia und übernimmt den weltweiten Vertrieb der Axum Glasprodukte für die Gastronomiesparte.
2010 Installation einer neuen leistungsfähigen Glasieranlage, auf der besonders große Artikel maschinell bearbeitet werden können.
2011 Die Kollektion Grace wird mit dem IF product design award ausgezeichnet
2014 Schönwald präsentiert ALLURE, eine facettierte Form mit filigranem Scherben, gefertigt aus der innovativen Hartporzellanmasse Noble China im Farbton BoneWhite. Die Kollektion ist für den innovation award 2015 nominiert.
2015 Schönwald erhält für die Kollektion Allure den German Design Award Special Mention 2016
2016 Die neu eingeführten Shabby chic Dekore begeistern Hotellerie und Gastronomie im In- und Ausland.
Der deutsche Fachhandel ehrt Schönwald zum dritten Mal in Folge als 'Superpartner 2016'
2017 Schönwald vertreibt mit Playground ein neues Produktprogramm für spannende Speisenpräsentationen.
Die neue Kollektion Islands wird mit dem Red Dot Design Award 2017 ausgezeichnet sowie für den German Design Award 2018 nominiert.